Lioba Jäger begann die Sitzung mit dem Gebet von Bruder Klaus. Anschließend stellte Waltraud Fischer die Arbeit des Familiengottesdienstteams vor, das seit 25 Jahren besteht und weiterhin zahlreiche Gottesdienste, teilweise gemeinsam mit dem Kirchenchor, gestaltet. Für das Jahr 2026 wurden die geplanten Gottesdienste vorgestellt. Das monatliche Friedensgebet wurde aufgrund geringer Beteiligung Ende 2025 eingestellt. Zum 25-jährigen Jubiläum soll das Team im Rahmen eines Sonntagsgottesdienstes geehrt werden. Eine interne Feier ist ebenfalls geplant.
Das Protokoll der vorherigen Sitzung wurde einstimmig beschlossen. Dabei wurde vom Kirchenpfleger bestätigt, dass die Aufwandsentschädigung für die Mitarbeitenden der Nachbarschaftshilfe mit 14 Euro pro Stunde rechtlich zulässig ist.
Aus den Ausschüssen wurde über den Kindergarten, den Verwaltungs- und Zukunftsausschuss sowie den Kirchenchor berichtet. Im Kindergarten bestehen weiterhin Herausforderungen bei Personalfragen und der Organisation. Der Zukunftsausschuss bereitet die Bewertung des alten Kindergartengebäudes als Grundlage für einen möglichen Verkauf an die Gemeinde vor und beschäftigt sich mit den Vorgaben zur Reduzierung kirchlicher Gebäudeflächen. Der Kirchenchor wird nach seiner Zusage in der Hauptversammlung weiterhin von Tom Karnik geleitet.
Nach Rücktritt von Wolfgang Zoll soll der Kindergartenausschuss im bisherigen Sinn nicht mehr existieren, da aus seiner Sicht die derzeitigen Aufgaben nicht den eigentlichen Zuständigkeiten des Gremiums entspricht. Künftig sollen Pfarrer Michael Stork und der gewählte Vorsitzende Alexander Kohn Ansprechpartner für Personalangelegenheiten gegenüber dem Verwaltungszentrum bzw. Kindergartenmanager sein. Für die Zusammenarbeit mit der kommunale Gemeinde sowie für Elternabende wurden neue Vertreter benannt. Außerdem beschloss der Kirchengemeinderat die Anschaffung von drei Ventilatoren für den Kindergarten mit einem Kostenrahmen von bis zu 600 Euro.
Für die kirchlichen Mitarbeitenden soll eine gemeinsame Dankeschönfeier mit Essen stattfinden, da diese als wertschätzender angesehen wird als Weihnachtsgeschenke. Die Feier ist für Januar 2027 vor der Fasnet vorgesehen, alternativ für November 2026.
Im Rückblick auf die Klausurtagung wurde das Protokoll zur Kenntnis genommen. Im Hinblick auf die künftigen pastoralen Strukturen beschloss der Kirchengemeinderat, einen Fragenkatalog der Seelsorgeeinheit Riedlingen als Grundlage für das Treffen mit der Steuerungsgruppe zu übernehmen.
Zum Pfarrhaus wurde berichtet, dass für die ausgeschriebenen Wohnungen bereits 13 Interessenten vorhanden sind. Die Auswahl der Mieter soll nach persönlichen Gesprächen erfolgen. Zudem wurde beschlossen, für das Gebäude einen individuellen Sanierungsfahrplan erstellen zu lassen.
Im Zusammenhang mit der Sanierung der Stammstraße vergab der Kirchengemeinderat die Arbeiten an den Flächen rund um die Kirche und vor den Pfarrgaragen zu Gesamtkosten von rund 47.600 Euro. Weitere Maßnahmen wie die Sanierung der Kirchenmauer sowie zusätzliche Leitungsarbeiten werden in den nächsten Sitzungen behandelt.
Abschließend wurde über eine Sondersitzung des Dekanats informiert, bei der neue Vorschläge für die zukünftigen Raumschaften vorgestellt werden. Eine mögliche Variante sieht den Zusammenschluss der Seelsorgeeinheiten Ertingen, Riedlingen, Bussen, Langenenslingen und Ulrika Nisch zu einer gemeinsamen Raumschaft mit rund 18.200 Katholiken vor.