Die Bibeltexte des Tages
Lesung
Zweites Buch der Könige 4,8-11.14-16a.
Eines Tages ging Elischa nach Schunem. Dort lebte eine vornehme Frau, die ihn dringend bat, bei ihr zu essen. Seither kehrte er zum Essen bei ihr ein, sooft er vorbeikam.
Sie aber sagte zu ihrem Mann: Ich weiß, dass dieser Mann, der ständig bei uns vorbeikommt, ein heiliger Gottesmann ist.
Wir wollen ein kleines, gemauertes Obergemach herrichten und dort ein Bett, einen Tisch, einen Stuhl und einen Leuchter für ihn bereitstellen. Wenn er dann zu uns kommt, kann er sich dorthin zurückziehen.
Als Elischa eines Tages wieder hinkam, ging er in das Obergemach, um dort zu schlafen.
Und als er seinen Diener Gehasi fragte, was man für die Frau tun könne, sagte Gehasi: Nun, sie hat keinen Sohn und ihr Mann ist alt.
Da befahl er: Ruf sie herein! Er rief sie und sie blieb in der Tür stehen.
Darauf versicherte ihr Elischa: Im nächsten Jahr um diese Zeit wirst du einen Sohn liebkosen.
Lektionar. Rechte: staeko.net
(Um jeden Morgen das Evangelium per E-Mail oder App zu bekommen: evangeliumtagfuertag.org)
Sie aber sagte zu ihrem Mann: Ich weiß, dass dieser Mann, der ständig bei uns vorbeikommt, ein heiliger Gottesmann ist.
Wir wollen ein kleines, gemauertes Obergemach herrichten und dort ein Bett, einen Tisch, einen Stuhl und einen Leuchter für ihn bereitstellen. Wenn er dann zu uns kommt, kann er sich dorthin zurückziehen.
Als Elischa eines Tages wieder hinkam, ging er in das Obergemach, um dort zu schlafen.
Und als er seinen Diener Gehasi fragte, was man für die Frau tun könne, sagte Gehasi: Nun, sie hat keinen Sohn und ihr Mann ist alt.
Da befahl er: Ruf sie herein! Er rief sie und sie blieb in der Tür stehen.
Darauf versicherte ihr Elischa: Im nächsten Jahr um diese Zeit wirst du einen Sohn liebkosen.
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Evangelium
Aus dem Heiligen Evangelium nach Matthäus - Mt 10,37-42.
Wer Vater oder Mutter mehr liebt als mich, ist meiner nicht wert, und wer Sohn oder Tochter mehr liebt als mich, ist meiner nicht wert.
Und wer nicht sein Kreuz auf sich nimmt und mir nachfolgt, ist meiner nicht wert.
Wer das Leben findet, wird es verlieren; wer aber das Leben um meinetwillen verliert, wird es finden.
Wer euch aufnimmt, der nimmt mich auf, und wer mich aufnimmt, nimmt den auf, der mich gesandt hat.
Wer einen Propheten aufnimmt, weil es ein Prophet ist, wird den Lohn eines Propheten erhalten. Wer einen Gerechten aufnimmt, weil es ein Gerechter ist, wird den Lohn eines Gerechten erhalten.
Und wer einem von diesen Kleinen auch nur einen Becher frisches Wasser zu trinken gibt, weil es ein Jünger ist – amen, ich sage euch: Er wird gewiss nicht um seinen Lohn kommen.
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Und wer nicht sein Kreuz auf sich nimmt und mir nachfolgt, ist meiner nicht wert.
Wer das Leben findet, wird es verlieren; wer aber das Leben um meinetwillen verliert, wird es finden.
Wer euch aufnimmt, der nimmt mich auf, und wer mich aufnimmt, nimmt den auf, der mich gesandt hat.
Wer einen Propheten aufnimmt, weil es ein Prophet ist, wird den Lohn eines Propheten erhalten. Wer einen Gerechten aufnimmt, weil es ein Gerechter ist, wird den Lohn eines Gerechten erhalten.
Und wer einem von diesen Kleinen auch nur einen Becher frisches Wasser zu trinken gibt, weil es ein Jünger ist – amen, ich sage euch: Er wird gewiss nicht um seinen Lohn kommen.
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Impuls
„Wer euch aufnimmt, der nimmt mich auf“
„Wer einen von diesen Kleinen aufnimmt, der nimmt mich auf“, sagt der Herr (vgl. Lk 9,48). Je geringer [geachtet] dieser Bruder ist, desto mehr ist Christus in ihm gegenwärtig. Denn wenn man eine berühmte Persönlichkeit aufnimmt, tut man es oft aus reiner Geltungssucht; doch wer einen Geringen aufnimmt, der tut dies aus reiner Gesinnung und um Christi willen. „Ich war fremd und ihr habt mich aufgenommen“, sagt er. Und dann: „Was ihr für einen meiner geringsten Brüder getan habt, das habt ihr mir getan“ (Mt 25,35.40). Da es sich um einen Gläubigen und einen Bruder handelt, und sei er auch der geringste, tritt Christus mit ihm bei dir ein. Öffne ihm dein Haus, nimm ihn auf.
„Wer einen Propheten aufnimmt, weil es ein Prophet ist, wird den Lohn eines Propheten erhalten“. Wer also Christus aufnimmt, wird mit der Gastfreundschaft Christi belohnt werden. Zweifle nicht an seinen Worten, schenke ihnen dein Vertrauen. Er selbst hat uns gesagt: „In ihnen bin ich selbst gegenwärtig.“ Und damit du nicht daran zweifelst, nennt er die Strafe für jene, die ihn nicht aufnehmen, und die Ehrung für jene, die ihn aufnehmen (vgl. Mt 25,31 ff.). Das würde er nicht tun, wenn er nicht persönlich von dem Wohlwollen oder der Verachtung betroffen wäre. „Du hast mich bei dir aufgenommen; ich werde dich in das Reich meines Vaters aufnehmen. Du hast mich vom Hunger befreit, ich werde dich von deinen Sünden befreien. Du hast mich in Fesseln gesehen; ich werde dich deine Befreiung sehen lassen. Du hast mich als Fremden gesehen; ich werde dich zu einem Bürger des Himmels machen. Du hast mir Brot gegeben; ich werde dir das Himmelreich als dein Erbe und Eigentum geben. Du hast mir im Verborgenen geholfen; ich werde öffentlich verkünden und sagen, dass du mein Wohltäter bist und ich dein Schuldner.“
(Quelle: evangeliumtagfuertag.org)
„Wer einen Propheten aufnimmt, weil es ein Prophet ist, wird den Lohn eines Propheten erhalten“. Wer also Christus aufnimmt, wird mit der Gastfreundschaft Christi belohnt werden. Zweifle nicht an seinen Worten, schenke ihnen dein Vertrauen. Er selbst hat uns gesagt: „In ihnen bin ich selbst gegenwärtig.“ Und damit du nicht daran zweifelst, nennt er die Strafe für jene, die ihn nicht aufnehmen, und die Ehrung für jene, die ihn aufnehmen (vgl. Mt 25,31 ff.). Das würde er nicht tun, wenn er nicht persönlich von dem Wohlwollen oder der Verachtung betroffen wäre. „Du hast mich bei dir aufgenommen; ich werde dich in das Reich meines Vaters aufnehmen. Du hast mich vom Hunger befreit, ich werde dich von deinen Sünden befreien. Du hast mich in Fesseln gesehen; ich werde dich deine Befreiung sehen lassen. Du hast mich als Fremden gesehen; ich werde dich zu einem Bürger des Himmels machen. Du hast mir Brot gegeben; ich werde dir das Himmelreich als dein Erbe und Eigentum geben. Du hast mir im Verborgenen geholfen; ich werde öffentlich verkünden und sagen, dass du mein Wohltäter bist und ich dein Schuldner.“
(Quelle: evangeliumtagfuertag.org)
Ein Impuls von:Hl. Johannes Chrysostomus (um 345-407), Priester in Antiochia und später Bischof von Konstantinopel, Kirchenlehrer

Psalm des Tages
Psalmen 89(88),2-3.16-17.18-19.
Von der Huld des HERRN will ich ewig singen, von Geschlecht zu Geschlecht mit meinem Mund deine Treue verkünden.
Denn ich bekenne: Auf ewig ist Huld gegründet, im Himmel deine Treue gefestigt.
Selig das Volk, das den Jubelruf kennt, HERR, sie gehen im Licht deines Angesichts.
Sie freuen sich allezeit über deinen Namen und sie jubeln über deine Gerechtigkeit.
Denn du bist ihre Schönheit und Stärke, du erhöhst unsre Kraft in deiner Güte.
Ja, dem HERRN gehört unser Schild, dem Heiligen Israels unser König.
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Denn ich bekenne: Auf ewig ist Huld gegründet, im Himmel deine Treue gefestigt.
Selig das Volk, das den Jubelruf kennt, HERR, sie gehen im Licht deines Angesichts.
Sie freuen sich allezeit über deinen Namen und sie jubeln über deine Gerechtigkeit.
Denn du bist ihre Schönheit und Stärke, du erhöhst unsre Kraft in deiner Güte.
Ja, dem HERRN gehört unser Schild, dem Heiligen Israels unser König.
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