In seiner jüngsten Sitzung hat der Kirchengemeinderat Dürmentingen zahlreiche Beschlüsse zu den Themen Finanzen, Gebäudeunterhalt und der zukünftigen Struktur der Kirchengemeinde gefasst. Nach einem gemeinsamen Gebet wurde zunächst das Protokoll der vorherigen Sitzung mit redaktionellen Ergänzungen einstimmig verabschiedet.

Aus den Ausschüssen wurde unter anderem über aktuelle Themen im katholischen Kindergarten berichtet. Dort sollen die Außenjalousien überprüft werden. Zudem informierte der Zukunftsausschuss darüber, dass mit der Abgabe des Altbaus des Kindergartens die Seelsorgeeinheit Ertingen die von der Diözese geforderte Flächenreduzierung erreichen wird.

Ein weiterer Schwerpunkt war die kirchliche Strukturreform. Der Kirchengemeinderat bestätigte einstimmig sein bereits im April abgegebenes Votum zur Bildung einer neuen Kirchengemeinde und entschied sich bewusst gegen die Einreichung eines neuen Formulars. Das Gremium bekräftigte damit seine bisherige Position.

Außerdem wurde weiter am Dankeschönfest für die ehren- und hauptamtlichen Mitarbeitenden im Januar 2027 gearbeitet.

Breiten Raum nahm die Beratung des Rechnungsabschlusses 2025 ein. Über einige Posten wurde ausführlicher beraten, darunter Investitionen in den Friedhof, erfreuliche Zinserträge sowie Spendeneinnahmen für den Kindergarten. Die Jahresrechnung wurde mit großer Mehrheit festgestellt. Gleichzeitig wies der Kirchengemeinderat darauf hin, dass notwendige Baumaßnahmen und Investitionen für die Haushaltsplanung 2027/2028 bis Ende September angemeldet werden müssen.

Ebenfalls beschlossen wurde die Forsteinrichtung für den Gemeindewald für den Zeitraum 2026 bis 2035. Grundlage hierfür war eine gemeinsame Waldbegehung mit Vertretern der Forstverwaltung.

Beim Pfarrhaus konnte über Fortschritte bei der Vermietung berichtet werden. Für die 4,5-Zimmer-Wohnung erhielt eine Familie eine vorläufige Zusage. Der Verwaltungsausschuss wurde mit der Ausarbeitung des Mietvertrags beauftragt.

Ein weiteres wichtiges Bauprojekt betrifft die Sanierung der Kirchenmauer entlang der Stammstraße. Der Auftrag wurde an die Josef Hebel GmbH & Co. KG aus Memmingen vergeben. Die Kosten belaufen sich auf rund 55.900 Euro zuzüglich Mehrwertsteuer.

Außerdem informierte der Vorsitzende über die Einladung zur 400-Jahr-Feier der Kirchweih von St. Oswald in Heudorf, die Anfang August mit Weihbischof Matthäus Karrer gefeiert wird.

Unter dem Punkt „Verschiedenes“ beschäftigte sich der Kirchengemeinderat mit einem Sicherheitsproblem in der Pfarrkirche. Nachdem versucht worden war, Geld aus dem Opferstock für das Antoniusopfer zu entwenden, beschloss das Gremium die Anschaffung eines neuen Opferstocks mit verbesserter Schlitzsicherung. Die Spenden aus dem Antoniusopfer kommen weiterhin sozialen Zwecken zugute.