Im Zukunftsausschuss wurde unter anderem die Bewertung des Kindergartengebäudes besprochen. Der Gutachterausschuss beziffert den Gesamtwert des Grundstücks mit Gebäude auf 375.000 €. Davon entfallen 200.000 € auf das Grundstück und 175.000 € auf das Gebäude.Vom Dekanatsausschuss am 14.10.2026 liegt noch kein offizielles Protokoll vor. Alexander Kohn nahm an der Sitzung teil und stellte seine Mitschriften dem Gremium zur Verfügung. Besonders hervorzuheben ist, dass die Voten der Gemeinden der Seelsorgeeinheit Ertingen von der Steuerungsgruppe anerkannt wurden. Nach aktuellem Stand sollen im Dekanat Biberach sieben neue Kirchengemeinden entstehen. Die Seelsorgeeinheiten Ertingen, Riedlingen und Langenenslingen sollen laut dem Vorschlag der Steuerungsgruppe künftig eine gemeinsame Kirchengemeinde bilden.

Auch von der Sitzung des Gemeinsamen Ausschuss der SE am 16.10.2026 liegt noch kein Protokoll vor. In der Sitzung wurde vereinbart, in der nächsten Sitzung des Zukunftsausschusses sämtliche Gebäude und Flächen der Seelsorgeeinheit für das Projekt „Räume für eine Kirche der Zukunft“ abschließend zusammenzutragen und die Unterlagen für die Einreichung beim Regionalmanager vorzubereiten. Der Ministrantentag in Binzwangen (siehe separate Berichterstattung) wurde insgesamt positiv bewertet. Die Gemeinden der Seelsorgeeinheit sollen sich Gedanken über die zukünftige Gestaltung der Bussenwallfahrt machen. Das Friedenslicht kann am Samstag, 19.12.2026, in der Vorabendmesse in Ertingen für die einzelnen Gemeinden abgeholt werden. Die Sternsingeraussendung in Dürmentingen findet am Sonntag, 03.01.2027, um 9:15 Uhr in Dürmentingen statt. Außerdem wird sich der Gemeinsame Ausschuss nochmals mit dem institutionellen Schutzkonzept gegen sexuellen Missbrauch befassen und die fachliche Rückmeldung der diözesanen Präventionsbeauftragten Sabine Hesse einarbeiten.

Das Protokoll der Verwaltungsausschusssitzung vom 15.10.2026 wurde dem Gremium während der Sitzung ausgeteilt. Der Antrag auf einen Weihwasserbehälter bei den Rasengräbern wurde nach Diskussion abgelehnt, da eine solche Einrichtung unüblich ist und die Rasenfläche für die Pflege und das Mähen hindernisfrei bleiben muss. Wegen einer defekten Grabplatte wird Kirchenpfleger Anton Traub beim Riedlinger Natursteinwerk anfragen, ob eine Reparatur möglich ist. Die Kosten der Reparatur übernimmt die Kirchengemeinde, da der Verursacher des Schadens nicht festgestellt werden kann. Im Sinne der Einheitlichkeit sollen weiterhin keine anderen Grabplattenmaterialien zugelassen werden.

Das Dankeschönfest für die kirchlichen Mitarbeiter ist für den 16.01.2027 vorgesehen. Anfang Dezember sollen die Einladungen, gegebenenfalls zusammen mit einer kleinen Nikolausüberraschung, verteilt werden. Die Mitarbeiter sind jeweils mit ihren Partnern eingeladen. Die Rückmeldungen können telefonisch oder per E-Mail an Anton Traub erfolgen.

Beim Elternabend des Kindergartens am 08.10.2026 waren Lioba Jäger, Alexander Kohn und Wolfgang Zoll zeitweise anwesend. Sie besuchten die Gruppen Igel, Schmetterlinge und Fische, in denen die jeweiligen Elternvertreter gewählt wurden. Der Elternabend verlief in einer sehr harmonischen Atmosphäre. Seitens der Diözese besteht weiterhin das Ziel, die katholische Ausrichtung der Kindergärten in kirchlicher Trägerschaft zu bewahren und christliche Werte zu vermitteln.

Im Zusammenhang mit den Investitionen im Kindergarten wurde die Abstimmung mit der Gemeinde Dürmentingen thematisiert. Im Bericht zur Gemeinderatssitzung vom 21.09.2026 beziehungsweise im entsprechenden Beschluss wurde festgehalten, dass die Kirchengemeinde künftig die Vorgaben des Kindergartenvertrags vom 21.08.2009 einzuhalten und entsprechende Maßnahmen vorab mit der Gemeinde abzustimmen habe. Eine entsprechende Aufforderung ist bislang weder beim Pfarrbüro noch beim Verwaltungszentrum oder nach Kenntnis von Kirchenpfleger Anton Traub bei ihm selbst eingegangen.

Bei einer gemeinsamen Begehung des Kindergartens mit dem Kämmerer der Gemeinde, Herrn Schübert, wurde die notwendige Erneuerung des Fußbodens in der Gruppe Fische angesprochen. Ein schriftliches Protokoll dieses Ortstermins liegt nicht vor. Der Kindergartenausschuss beziehungsweise der Kirchenpfleger ging davon aus, dass der Kämmerer die Maßnahme entsprechend aufnimmt, wie dies bei früheren Kämmerern üblich gewesen war. Das Angebot und der Beschluss zur Bodenrenovierung wurden der Gemeinde jedoch nicht zur Zustimmung vorgelegt. Der Kindergartenvertrag regelt unter anderem die Zustimmungspflicht der Gemeinde bei bestimmten Investitionsmaßnahmen und bei der Beschaffung von Einrichtungs- und Ausstattungsgegenständen über 2.000 € je Kindergartengruppe. Laufende Unterhaltungsmaßnahmen und kleinere Instandsetzungen sind innerhalb festgelegter Betragsgrenzen ohne Zustimmung möglich.

Es wurden zwei Schlösser an den Terrassentüren des Kindergartens durch Dr. Alexander Traub gegen Transponderschlösser des Herstellers Simons & Voss ausgetauscht. Die Kosten hierfür betragen knapp 2.300 €. Für diese Maßnahme lagen weder ein Antrag noch eine Ausschreibung oder ein Beschluss vor. Auch die nach dem Kindergartenvertrag erforderliche Zustimmung der Gemeinde wurde nicht eingeholt. Im Gremium wurde die Frage der vertraglich vorgeschriebenen Abstimmung mit der Gemeinde unterschiedlich bewertet. Alexander Kohn vertrat dabei als Einziger die Auffassung, dass die entsprechenden vertraglichen Regelungen konsequent einzuhalten seien.

Der Elternbeitrag für das Mittagessen wurde  beraten. Unter Berücksichtigung der gestiegenen Kosten und des bestehenden Defizits wurde eine Erhöhung des Elternbeitrags auf 4,40 € ab dem 01.01.2027 beantragt. In der Kalkulation sind weder die Personalkosten noch die Betriebskosten der Küche oder die Abschreibungen für die Ausstattung enthalten. Der Antrag wurde mit drei Ja-Stimmen, keiner Gegenstimme und zwei Enthaltungen angenommen.

Zur weiteren Information über das Thema „Kirche in neuen Strukturen“ wird Alexander Kohn den einseitigen Bericht aus der Diözesanratssitzung an der Pinnwand in der Kirche aushängen.

Die 4,5-Zimmer-Wohnung im Pfarrhaus wurde für die Vermietung vorbereitet und das Mobiliar vollständig ausgeräumt.

Die Firma Josef Hebel soll in Kalenderwoche 44 mit der Sanierung der Kirchenmauer beginnen. Die Firma Beller GmbH & Co. KG plant, bis Mitte beziehungsweise Ende November 2026 den groben Asphalt in der Stammstraße unterhalb des Johannessaals einzubringen.

Für die Abfallentsorgung der beiden Mietwohnungen sollen zusätzliche überdachte Müllbehälterstellplätze geschaffen werden. Kirchenpfleger Anton Traub legte dem Gremium drei verschiedene Versionen für Müllbehälterschränke vor. Vorgesehen ist die Aufstellung von zwei abschließbaren Dreifachschränken für insgesamt sechs Müllbehälter im Bereich zwischen Pfarrhaus und Haus Fränkel. Nach Prüfung der Angebote entschied sich das Gremium für das Modell „Swanley“ in zementgrauem Sichtbeton. Die Anschaffung von zwei Müllbehälter-Dreifachschränken zum Stückpreis von 2.458,54 € einschließlich Mehrwertsteuer, zuzüglich eventueller Versandkosten, wurde einstimmig mit fünf Ja-Stimmen beschlossen. Kirchenpfleger Anton Traub wird die Bestellung zu gegebener Zeit veranlassen. Der überdachte Fahrradabstellplatz für Kindergarten- und Kirchenbesucher soll ebenfalls in der Nähe des bisherigen Müllabstellplatzes zwischen Pfarrhaus und Haus Fränkel eingerichtet werden.

Ein Treffen des Kirchengemeinderats mit den Oberministranten in einer KGR-Sitzung wird aufgrund ihrer Musikproben am Freitagabend nicht möglich sein.

Bei der Restaurierung der Ewig-Licht-Ampel müssen einzelne Teile durch den Fachbetrieb für Metall- und Kirchengeräterestaurierung Hans-Joachim Bleier in Rottenburg nachgeschmiedet werden. Die Kosten für das Versilbern und Nachschmieden belaufen sich nun auf insgesamt 3.441 €. Da der Kirchengemeinderat bereits in seiner Sitzung vom 05.06.2026 die Restaurierung ohne festgelegte Kostenobergrenze beschlossen hatte, ist für die nun anfallenden Kosten keine erneute Zustimmung erforderlich. (siehe auch separate Berichterstattung)

Abschließend legte Pfarrer Michael Stork dem gewählten Vorsitzenden Alexander Kohn eine „Öffentlich-rechtliche Kooperationsvereinbarung über die Zusammenarbeit in der Seelsorgeeinheit“ zur Unterschrift vor.