Annemarie Buck dient seit 70 Jahren der Musica Sacra

Vorstand Otto Langlois konnte neben allen Sängerinnen und Sängern Chorpräses Pfarrer Michael Stork, Diakon Oliver Mayer und den Vertreter der Kirchengemeinde Christian Narr begrüßen. Ebenso galt sein Gruß Chorleiterin Gabriele Lang und der 15. Nothelferin Gisela Kacprzak. Musikalisch eröffnete der 10-jährige Leon Oexle brillant den Abend mit einer Sonate von Joseph Haydn. Der Abend stand unter dem Motto: „Wer gemeinsam in das Boot steigt, hat auch ein gemeinsames Ziel“, hinsichtlich der anstehenden Kirchenrenovation und den neuen Strukturformen der Seelsorgeeinheiten. Das Boot ist ein uraltes Bild für die Kirche. Der Chor ist ein Teil der Kirche, gestaltet sie mit, prägt sie. Im Mittelpunkt standen die Ehrungen für die Sängerinnen und Sänger: 10, 20, 25, 30, 35, 50, 70 Jahre Dienst für die Musica Sacra. Die Urkunden beinhalten im Text, dass die Mitglieder des Kirchenchores einen wahrhaft liturgischen Dienst vollziehen. Diakon Oliver Mayer und Vorstand Otto Langlois überreichten den verdienten Chormitgliedern vom Cäcilienverband die Urkunden und diverse Geschenke. Geehrt wurden: 10 Jahre: Brunhilde Reiner, Elisabeth Koch, 20 Jahre: Monika Hagmann, 25 Jahre: Gerhard Schenzle, 30 Jahre: Roswitha Zehrt, 35 Jahre: Ilse Fensterle, 50 Jahre: Otto Langlois, 70 Jahre: Annemarie Buck. Otto Langlois wurde zum Ehrensänger ernannt. 70 Jahre Dienst an und in der Kirchenmusik tätigt Frau Annemarie Buck: Das ist Gnade: Wohl dem Menschen der in dieser Liebe zur Musica Sacra so alt werden und so fit bleiben kann, um immer noch aktiv zu sein! Dazu gehört aber auch, als junger Mensch eine grundliegende Entscheidung zu treffen und diese Fähigkeiten, die Begabung in den Dienst der Gemeinschaft zu stellen. Die Kirche kann nur staunen und danken. Frau Gabriele Lang überzeugt die Chormitglieder durch ihre einfühlsame, strukturreiche, kompetente Chorarbeit. Sie gab einen Rückblick und benannte die weitere Chorarbeit. Rudi Wetzel brachte durch einen beeindruckenden Text: „Wahrnehmung“ alle zum Reflektieren und zum Nachdenken zu diesem Thema. Wertschätzen hat mit Wahrnehmen zu tun. Nehme ich mir ein paar Augenblicke Zeit, um einen Menschen und sein Tun wahrzunehmen und die Person damit auch wertzuschätzen? In der Hetze unserer Zeit einen Augenblick Zeit haben, auch für mich ein unschätzbarer Moment sein kann. Otto Langlois wertschätzte die Hoffnung: die Chormitglieder bringen mit ihrem Singen den Menschen Hoffnung, lassen die Flamme des Glaubens brennen, spenden Trost, Freude, Vertrauen, Zuversicht. Zum Schluss spielte nochmals Leon Oexle ein lyrisch träumendes Musikstück. Mit dem Lied „Laudate omnes gentes“ als Nachtgebet endete der gelungene harmonische Abend, in dem alle ein paar schöne Augenblicke verbracht hatten, alle wieder auseinander gingen in die Nacht hinein und den Segen Gottes mitnahmen, mit dem Lob Gottes auf den Lippen.